Wanderungen | Touristische Route N102

Sant Elm - la Trapa und Naturpark sa Dragonera

Was ist das?

Prächtige und spektakuläre Tour mit einem herrlichen Panoramablick auf die Insel Sa Dragonera. Auch kann sie wiederum dazu dienen, die Geschichte des frühen neunzehnten Jahrhundert zu behandeln.

Durch die Dauer und das Gebiet, durch dem man klettern muss, ist der Schwierigkeitsgrad mittel. Personen, die nicht an Wanderungen gewöhnt sind oder Kinder können Probleme haben, vor allem, wenn der Fels nass ist.

Besuch

Preis und Besuchszeiten:

Freier und kostenloser Zugang.

 

Ungefähre Dauer: 3 Stunden, der Besuch auf der Insel Sa Dragonera nicht mit inbegriffen.

 

Lage und Kontakt:

Fremdenverkehrsamt Sant Elm

Av. de Sant Jaume I, 28. 07159 Sant Elm

Telefon: +34 971 239 205

Web: www.andratx.cat

E-mail: info-andratx@andratx.cat

Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln

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Von Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag

Öffentliche Verkehrsmittel

Linien, die diese Route fahren Hinweg

Linien, die diese Route fahren Rückweg

Detallierte Beschreibung

Strecke Sant Elm - la Trapa

Wir beginnen die Strecke nach La Trapa an der Plaça Mossèn Sebastià Grau, in Sant Elm, in dem wir die l’Avinguda de la Trapa gehen und unter Auswahl der Route, die uns den besten Ausblick bietet, den Sa Costa Weg.

Das erste Drittel der Strecke verläuft fast ebenerdig, durch einen typisch mediterranen Wald mit niedriger Baumhöhe. Die Vegetation besteht unter anderem aus Aleppo-Kiefern, Heidekraut, Steppenkräutern, Sarsaparilla, Rosmarin, Palmetto, Mastix ... außerdem Reste von ehemals kultivierten Bäume wie Johannisbrot-, Oliven-, Mandel …

Eigentlich begehen wir einen Teil des GR 221, obwohl es keine offizielle Beschilderung gibt. Es gibt jedoch gut sichtbare Signalisierungen mit Meilensteinen, fast perfekte Kegel, vor allem im unteren Bereich, in dem sich viele Wege kreuzen. Sie müssen an den Kreuzungen aufpassen, vor allem an der Stelle, wo sich drei Wege kreuzen, wo wir vom Kiefernwald kommend rechts abbiegen müssen.

Kurz danach beginnt der Aufstieg auf einem Pfad, kurz nach einer weiteren Kreuzung. Der Panoramablick wird immer besser. Je weiter der Weg ansteigt, desto steiler wird er, ein bemerkenswerter Aufstieg. Plötzlich gelangen wir an einen Bereich, wo man, wie ausgeschildert, klettern muss, und das beinhaltet ein gewisses Risiko für diejenigen Personen, die solche Wege nicht gewohnt sind.

Am Ende der Kletterstrecke kommen Sie zu einer Anhöhe mit einem außergewöhnlichen Panoramablick. Dann ändert sich das Gefälle und das Tal von Sant Josep mit der Finca la Trapa erscheint. Wir beginnen den Abstieg und gelangen an eine Schranke, die wir überqueren müssen. Wir betreten La Trapa. Der Pfad wird zu einem befestigten Weg, der von Sant Elm auf der anderen Seite des En Salat-Hügels und von dem Pfad, der aus der Gegend des Puig de Ses Basses, Des Cap Fabioler und vom Bergsattel Sa Gramola kommt. Der Name des Wegs ist Coll de la Trapa.

Wir gelangen zu La Trapa, einem Kloster, das im Jahre 1812 in Folge der Abwanderung von französischen Mönchen während der französischen Revolution von 1789 gegründet wurde. Zehn Jahre später wurde das Kloster unter den spanischen Gesetzen, die die Mönchsorden unterdrückten aufgegeben.

Das Tal wandelte sich im Laufe von zehn Jahren. Von der Förderung von Kohle und der Kalkproduktion ging man nun dem Anbau von Weizen, Weinreben, Gemüse, Oliven und Johannisbrot nach. Es ist interessant den Terrassenanbau im Tal und das Hydrauliksystem für die Bewässerung anzusehen, wo das Lebensnotwendige angebaut wurde. Alles das geschah im Laufe von zehn Jahren im frühen neunzehnten Jahrhundert.

Heute gehört La Trapa der Grup d’Ortinologia Balear, die es im Jahre 1980 nach einer Volksbefragung erwarb, um die Urbanisierung der Gegend zu vermeiden.

Die Rekonstruktion des alten Trapa Komplexes erfolgt sehr langsam mit kleinen Beiträgen und ehrenamtlicher Arbeit.

Höhepunkte in dem Komplex: das sich im Wiederaufbau befindliche alte Gebäude,  die Anbauterrassen sind authentische Kunstwerke; die Grubenwasserrohrleitungen; El Molí de Sang (Blutmühle), so genannt, weil die Mühle durch Tiereskraft bewegt wurde; die Ära ... es wurden gebietstypische Baumarten, darunter Steineichen gepflanzt. Ganz besonderer Bedeutung kommt der Wiederbeforstung zu, da es große Brände in der Gegend gegeben hat.

Nachdem wir La Trapa besucht und die Cala en Basset mit ihrem Turm gesehen haben, der aus der Ferne nur schwierig zu erkennen ist, können wir die Rückkehr über den Osthang des Hügels En Salat beginnen. Wir passieren den Durchgang Ses Animes, der gleichzeitig als Zugang dient. Es handelt sich um einen echten Waldweg. Zu unserer Linken (NO) sieht man die Streben von La Trapa, die sehr gut vom Molí de Sang aus zu erkennen waren. 

Auf halber Strecke gibt es eine Unterschlupfhöhle mit dem Namen Cala Sanutges, die  während der islamischen Herrschaft genutzt wurde.

Schließlich finden wir mehrere Kreuzungen, die uns nach Sant Elm führen.

Während des Abstiegs sieht man, wie die höheren Gebiete der Berge den Bewuchs aufgrund der Brände eingebüsst haben. Die Aufforstung ist aufgrund der steinigen Beschaffenheit des Geländes besonders schwierig, aber nicht unmöglich.

Sa Dragonera

Die Insel Sa Dragonera gehört seit 1987 zum Inselrat von Mallorca, war es aber nicht endgültig bis 1995, als die Regierung der Balearen sie zum Naturpark erklärte.

Obwohl der Naturpark Sa Dragonera heißt, umfasst er außer dieser Hauptinsel  ebenfalls als Teil des Schutzgebietes die kleine Insel Es Pantaleu und die Insel Mitjana i Es Calafats, weil das gesamte Gebiet wegen seines ausgezeichneten Naturschutzes sehr wertvolle Umweltbedingungen vereint.

Sa Dragonera ist geologisch gesehen die Fortsetzung des mallorquinischen Tramuntana-Gebirges, aber die Vegetation ist aufgrund der Größe der Insel, der zerklüfteten Topographie und des Einflusses des Meeres nicht die gleiche. Man trifft überwiegend Küstenvegetation in den felsigen Gebieten an, desweiteren kleine Auenwälder und wilde Olivenbäume und reichlich Rosmarin.

Hinsichtlich der Tierwelt des Parks zeigt sein Name die am häufigsten vorkommende Tierart an, weil Dragonera vom katalanischen dragó stammt, und "Eidechse" bedeutet. Gemeine Eidechsen zusammen mit der kleinen Eidechse sargantana sind die einzigen auf Dragonera vorkommenden Reptilien. Auf der Insel gab es keine Säugetiere bis zur Ankunft der Menschen. Einige Arten wurden bewusst ausgesetzt, und andere versehentlich: Kaninchen, Ziegen, Schafe, Igel und Ratten.

Die Mittelmeerrobbe war ein natives Säugetier der Gegend, ist aber nicht mehr anzutreffen. In der Tat gibt es nur noch wenige Exemplare im Mittelmeer. Delfine sind immer noch mit einer gewissen Häufigkeit zu sehen und zwar Tümmler und gemeine Delfine.

Wie es so oft in den Naturparks in Küstengebieten geschieht, sind Vögel die am häufigsten vorkommende Fauna. Sa Dragonera, Es Pantaleu und La Trapa wurden zum besonderen Schutzgebiet für Vögel (EVG) erklärt. Die häufigsten marinen Arten sind der Balearen-Sturmtaucher, der Kormoran, der Sturmtaucher, die Sturmmöwe und die Korallenmöwe. Unter den Greifvögeln ist der Eleanor Falke, der Turmfalke, der Wanderfalke und die Eule hervorzuheben.

Weitere Information:

Boote von Sant Elm:

La Margarita: +34 639 617 545

Bergantín: +34 627 966 264

Wassertaxi: +34 638 779 001

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