Wanderungen | Touristische Route N303

Aufstieg auf die Burg von Alaró

Was ist das?

Die Burg von Alaró ist eine der drei Steinburgen auf Mallorca, die zur Verteidigung und dem Schutz der Bewohner der Umgebung diente. Ihre strategische Lage auf dem Gipfel des Puig d'Alaró gewährleistete die Früherkennung von Angreifern. Vom Gipfel aus genießt man eine privilegierte Aussicht auf die Ebene oder Pla von Mallorca.

Besuch

BURG VON ALARÓ

Besuchszeiten:

Freier und kostenloser Zugang.

Preis:

Freier und kostenloser Zugang.

Lage und Kontakt:

Stiftung Burg von Alaró: Plaça de la Vila, 17. 07340 Alaró

Web: www.castellalaro.cat

E-mail: presidentfundacio@castellalaro.cat

 

GASTHOF BURG ALARÓ

Reservierungen:

E-mail: reserves@castellalaro.cat

Telefon: +34 971 182 112, +34 971 940 503

Plätze: 30

Preise:

Tarif (pro Person)

Übernachtung (Erwachsene): 12,00 €. Vorabende von Feiertagen: 15,00 €

Übernachtung (<10 Jahre): 6,00 €. Vorabende von Feiertagen: 7,50 €

Übernachtung und Frühstück (Erwachsene): 15,50 €. Vorabende von Feiertagen: 18,50 €

Übernachtung und Frühstück (<10 Jahre): 8,50 €. Vorabende von Feiertagen: 9,50 €

Halbpension (Erwachsene): 24,00 €. Vorabende von Feiertagen: 25,00 €

Halbpension (<10 Jahre): 14,00 €. Vorabende von Feiertagen: 15,00 €

Verfügbarkeit von öffentlichen Verkehrsmitteln

 Januar  Februar  März  April  Mai  Juni  Juli  August  September  Oktober  November  Dezember
Von Montag bis Freitag
Samstag
Sonntag

Öffentliche Verkehrsmittel

Detallierte Beschreibung

Die Schwierigkeit der Tour ist gering. Die Strecke hat eine Länge von ca. 10,6 km (hin und zurück). Der Aufstieg zum Gipfel dauert etwa 1 Stunde und 45 Minuten.

1. Der Weg zur Burg

Wir beginnen die Tour an der Bushaltestelle im Zentrum von Alaró, genauer gesagt in der Strasse des Schriftstellers Joan Alcover Nummer 2. Von hier nehmen wir die Avinguda Constitució in Richtung Innenstadt. Nach etwa 150 Metern kommen Sie an eine Kreuzung, wo man nur rechts oder links abbiegen kann. Sie müssen rechts auf die Straße Can Ros abbiegen, gehen weiter geradeaus, weiter auf der Pontarro Straße und dann die Solleric Straße. Schließlich gelangen Sie an den Ortsausgang. Nach ca. 300 m kommen Sie am km 18,150 der Landstraße Ma-2100 (Bunyola-Alaró), wobei uns ein Hinweisschild den Beginn des Weges zur Burg anzeigt.

Zu Beginn ist der Weg asphaltiert, aber wir müssen vorsichtig sein, denn er kreuzt sich an verschiedenen Punkten mit der alten Kopfsteinpflasterstraße, die bis zum Schloss führte. Nachdem die erste Steigung überwunden ist, die zwischen den Wänden der anliegenden Landwirtschaftsbetriebe verläuft, werden wir den Puig d'Alaró sehen. Von hier aus bekommen wir bereits eine Vorstellung davon, dass die Burg uneinnehmbar war. Der Berg ist von Feldern umgeben, auf denen Mandelbäume gedeihen. Bald jedoch beginnt die Steigung der Straße stärker zu werden und die Eichen spenden Schatten und eine geheimnisvolle Luft. Von hier aus können wir sehen, wie die Steigung eine vertikale, kahle Wand ohne Vegetation ist. Keine Sorge, wir werden den Gipfel erreichen, in dem wir der Straße durch den Eichenwald hindurch folgen, bis wir die einzige Stelle finden, die auf die Burg führt.

2. Die Burg von Alaró

Die Eingangstür ist der einzige Zugang zur Burg und stellt das erste Verteidigungselement dar, das die Angreifer vorfanden. Es besteht aus einer Gegenmauer mit einem mittelalterlichen Torbogen. Auf beiden Seiten können wir schmale, längliche Öffnungen sehen, die sogenannten Schießscharten. Es gibt insgesamt drei, und sie haben genau die richtige Breite, so dass die Verteidiger nach außen schauen und schießen konnten, ohne Gefahr zu laufen von außen verletzt zu werden.

Wir gehen durch das Tor und folgen der Kopfsteinpflasterstraße, bis wir zum zweiten Tor gelangen: der Bergfried. Er ist bekannt als der “Constipador” (der, der Erkältungen verursacht), da an dieser Stelle ein starker Luftzug zu spüren ist, und man kommt hier nach dem Aufstieg verschwitzt an. Die linke Seite des Turmes wurde mit Naturstein gebaut. Auf dem Eingangstor ist eine Art Balkon, genannt “Matacà”, der dazu diente, Steine ​​und brennende Materialien auf die Angreifer zu werfen, wenn sie versuchten, die Tür aufzubrechen.

Wir gehen durch den Turm hindurch und befinden uns auf einer Esplanade. Auf der linken Seite führt ein Weg zu einer Linie von zinnenbewehrten Mauern am Rande der westlichen Ausläufer des Berges. Der Klippe folgend kommen wir zu einem dritten Turm mit einem Fenster mit direktem Blick auf die Häuser von Verger und eine Schießscharte an der südlichen Seite. Von hier aus nahm man eine defensive Position ein und hatte einen strategischen Überwachungsposten.

3. Schlachtenszenario

Die Burg von Alaró ist eine der drei Felsenburgen auf Mallorca -die beiden anderen sind Santueri (Felanitx) und die Königsburg (Pollença) -, die an schwer zugänglichen Stellen, entfernt vom Stadtkern und erhöht gebaut wurden, um gute Überwachungspunkte zu sein. Ihr Zweck war, der anliegenden Bevölkerung in Zeiten der Gefahr als Schutz zu dienen.

Sicherlich war dieser Ort seit der Antike Schauplatz blutiger Schlachten. Während der katalanischen Eroberung nahmen Muslime hier Zuflucht.

4. Die Umgebung der Burg

Auf der rechten Seite liegt eine Esplanade, wo noch die Überreste einer großen Zisterne mit einem kleinen Teich am Rand sichtbar sind. Dem Umfang der Zisterne folgend ist noch eine Mauer mit Zinnen zu sehen.

Wir verlassen den Turm und gehen weiter zwischen den Eichen bergauf in Richtung Gasthaus auf der linken Seite. Je weiter wir nach oben gelangen, desto herrlicher ist der Blick auf das Tal von Orient, Solleric und das Tramuntana-Gebirge. An der Wand wächst Felskohl (Scabiosa cretica).

Ein paar Minuten später kommen wir an die Einsiedelei Verge del Refugi und den Burggasthof. Vom Gasthof aus geht ein Pfad in Richtung Süden, der sich nach wenigen Minuten gabelt. Wenn wir nach links gehen, gelangen wir an drei Teiche und ein Regenwasserbecken. Das Wasser war bei einer Belagerung sehr wichtig, da man  ohne nicht überleben konnte, und wenn es erschöpft war, bedeutete das sich zu ergeben oder den Tod. Wenn wir uns rechts halten, erreichen wir den Mittagsturm bzw. das Maurengefängnis. Der Turm hat einen quadratischen Grundriss, und so wie der Bergfried hat er auch Zinnen und Schießscharten. Dieser Turm wurde verwendet, um die Südseite der Burg zu verteidigen.

5. Der Weg nach Alaró

Um nach Alaró zurückzugeben, muss man in Richtung Bergfried gehen und den Weg nach unten umgekehrt beschreiten. Auf dem Rückweg ändert sich der Blick und wir sehen unter uns Olivenhaine und die Ebene von Mallorca (Pla de Mallorca) im Hintergrund.

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