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Im ersten Monat nach der Tarifintegration hat die Metro die Anzahl der Nutzer um 26.123 erhöht.

Die meisten dieser Nutzer (21.268) gehen EMT nicht verloren, sondern können als neue U-Bahn-Reisende betrachtet werden

Das Ratsmitglied für Territorium, Energie und Mobilität, Marc Pons, und der Mobilitätsrat der Stadt Palma, Joan Ferrer, haben zusammen mit dem Generaldirektor für Mobilität der Regierung, Jaume Mateu, heute einen ersten Bericht über die erste Phase der Tarifintegration von EMT und Metro, die Ende September in Kraft trat, präsentiert. 

Die von ihnen bereitgestellten Daten zeigen, dass durch die Integration eine erhebliche Steigerung der U-Bahn-Nutzer um mehr als 26.124 Personen im Oktober 2018 gegenüber 2017 zu vermelden war  (17 % mehr), während die EMT-Linien, die mit dem Korridor zusammenfallen, einen Anstieg der Nutzer oder einen unerheblichen Verlust verzeichnen.

Die Metro von Palma  transportierte  im letzten Oktober im Korridor Palma-UIB Son Castelló  176.331 Nutzer, d. h. 26.123 mehr als im gleichen Monat  des Jahres 2017 (mit 150.208 Nutzern). Von allen Nutzern im Monat April (12 %) haben  21.565 die Bürgerkarte der Gemeinde Palma verwendet.

Die Linie 19 des Städtischen Transportunternehmens von Palma (EMT), die die gleiche Strecke  fährt wie die Metro, hatte einen Rückgang von 4.955 Nutzern zu verzeichnen. Somit betrug die Steigerung bei den U-Bahn-Reisenden, abzüglich des Verlustanteil der EMT, 21.268 Fahrgäste. Bei diesen  21.268 Fahrgästen handelt es sich um neue Nutzer, die nicht zuvor Bus-Reisende waren. Diese Zahl ähnelt außerdem sehr der Personenanzahl von 21.565, die die Bürgerkarte in der Metro verwendet haben. Andere Linien der EMT, die die gleiche Strecke fahren wie die Metro, d. h. die Linien 10 und 11, haben keine Fahrgäste verloren, sondern verzeichnen einen Anstieg um 21 % bzw. 6 %..

Im Monat Oktober hat EMT 3.916.046 Personen befördert, das sind 6,89 % mehr als im gleichen Monat des Jahres 2017, als 3.663.522 Personen sich für das Städtische Unternehmen entschieden. "Die Tarifintegration zieht keine Nutzer von EMT ab, sondern erhöht im Gegenteil die Anzahl der Fahrgäste weiter. Außerdem wurde festgestellt, dass es eine Umstellung auf die U-Bahn gegeben hat", wie der Stadtrat Ferrer betonte. „Mit der Tarifintegration haben wir versucht, die Metro in das städtische Transportnetz zu integrieren. Jetzt können wir sagen, dass dieses Ziel erreicht wurde“, fügt er hinzu.

Das Ratsmitglied für Territorium, Energie und Mobilität, Marc Pons, betonte, dass die Ergebnisse zu Beginn der ersten Phase der Tarifintegration zeigen, dass die Planung und die Summe der gemeinsamen Anstrengungen Früchte tragen und eine Zunahme der Fahrgäste in öffentlichen Verkehrsmitteln zu verzeichnen ist. „Durch die Tarifintegration erhöhen wir die Anzahl der Fahrgäste und stimulieren die Nachfrage“, sagte Pons.

Pons erinnert daran, dass bereits an der zweiten Phase gearbeitet wird, in der die Verwendung der TIB-Karte bei  EMT erlaubt sein wird und dass 7,5 Millionen Euro für die Ausstattung aller Busse (TIB, EMT und die der anderen Inseln) mit derselben Kartenentwertungstechnologie genehmigt wurden und die vollständige Integration der gesamten Inseln beabsichtigt ist.

Die Elektrifizierung der Bahn nach sa Pobla hat zu einem Anstieg von 19 % Fahrgästen in diesem Korridor geführt.

Das Ratsmitglied Pons hat auch betont, dass Verbesserungen im öffentlichen Verkehr die Anzahl der Nutzer erhöhen, was sich bei der Tarifintegration und an anderen Beispielen "wie der Elektrifizierung der Bahn nach Sa Pobla“ gezeigt hat. In diesem Zusammenhang erwähnte er außerdem,  dass die Inbetriebnahme der elektrifizierten Bahnstrecke von sa Pobla zu einem Anstieg der Nutzer in diesem Korridor um 19,9 % geführt habe (gegenüber Oktober-Mitte November letzten Jahres).

Diese Zunahme übersteigt den Wert, der für das gesamte Eisenbahnsystem angegeben ist, und liegt beispielsweise noch 10 Punkte über dem Anstieg der Reisenden im Korridor nach Inca (9,4 %). 

Im Rahmen dieser Verbesserungen hat das Ratsmitglied das Inkrafttreten des neuen Profils Junger Nutzer von Zug, U-Bahn und Überlandbus angekündigt, für die die Altersgrenze von 26 auf 30 Jahre angehoben wird und das für Besitzer der Intermodal-Karte  gilt, so dass von dieser Regelung etwa 8000 Nutzer betroffen sein werden. 

Die Regelung der kostenlosen Nutzung von Bahn, Metro und Autobus von TIB für Kinder unter 12 Jahren tritt ebenfalls ab Januar in Kraft. Es wird erwartet, dass etwa 11.000 Kinder von dieser Maßnahme profitieren werden.