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Der neue Busverkehr auf Mallorca wird eine Flotte mit 100% Neufahrzeugen und nachhaltigem Antrieb umfassen

Die Vergabe der drei Zuteilungen wurde bereits für die nächsten 10 Jahre mit einem Betrag von 479 Millionen Euro formalisiert

Der Minister für Mobilität und Wohnungswesen, Marc Pons, und der Generaldirektor für Mobilität, Jaume Mateu, haben heute über die Vergabe gemäß Ausschreibung der neuen Konzessionen für den Straßenbusverkehr auf Mallorca seitens des Verwaltungsrates des Verkehrskonsortiums von Mallorca informiert.

Mit den neuen Konzessionen steht ein Transportdienst zur Verfügung, der sich durch eine vollständige Erneuerung der Flotte mit neuen Bussen und umweltfreundlichen Fahrzeugen auszeichnet und eine größere Taktung, neue Verbindungen sowie bessere Betreuung und Service für die Kunden bietet.

Für das Transportprojekt wurden drei Zonen auf der Insel Mallorca festgelegt: Ponent, Nord, Migjorn/Llevant. Um die Teilnahme kleiner und mittlerer Unternehmen zu begünstigen und den Wettbewerb zu fördern, wurde in den Ausschreibungsunterlagen die Vergabe auf höchstens eine Zuteilung an dasselbe Unternehmen beschränkt.

Die Zuteilungen wurden folgendermaßen vergeben:

Zone Ponent (Zuteilung 1) Sarfa, Autocares Seco Rodríguez, Marfina (Moventis Mallorca).

Zone Nord (Zuteilung 2) Empresa Martín, SA (Grupo Ruiz).

Zone Llevant/Migjorn (Zuteilung 3): Barcelona Transport, SL (Unternehmen mit Beteiligung durch Sagalés und Autocares Caldentey).


Die gesetzliche Frist für eine mögliche Einreichung von Rechtsmitteln gegen den Vergabevorschlag ist derzeit noch offen. Nach Ablauf dieser Frist können die Verträge unterzeichnet werden, und die Unternehmen bereiten sich auf die Inbetriebnahme der neuen Transportdienste vor.


Die Konzessionsverträge für öffentlichen Verkehr haben eine Laufzeit von 10 Jahren und können um weitere 5 Jahre verlängert werden. Das maximale Budget für 10 Jahre beträgt 479.237.657,70 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).


Die wichtigsten Verbesserungen im Transportdienst sind:

  • Vollständige Erneuerung der Flotte: 220 neue Busse. Das bedeutet 100% der neuen Fahrzeugflotte.
  • Der Diesel verschwindet fast völlig als Kraftstoff im öffentlichen Nahverkehr auf Mallorca. 217 Busse der gesamten Flotte sind Fahrzeuge mit nachhaltigem Antrieb, was 99% entspricht. Und nur drei Busse fahren mit Diesel (1%.) Davon fahren 197 Busse mit Erdgas (90%), 9 sind 100% elektrisch angetrieben (4%), 9 sind Elektro-Hybriden (4%) und 2 Fahrzeuge sind CNG-Hybride (1%).
  • Es wird auch USB-Anschlüsse und kostenloses WLAN in den Bussen geben.

Im Projekt geplante Hauptachsen des neuen Modells für den Straßenlinienverkehr von Mallorca


Änderung im Management

Das neue Vertragsmodell ermöglicht dem CTM (der die Vertragsbehörde ist) die direkte Gestaltung des Transportangebots, wobei stets das öffentliche Interesse gewahrt bleibt. Dies gewährleistet eine Konfiguration des gesamten Netzes mit den gleichen Kriterien für das gesamte Gebiet und auf die neuen Mobilitätsbedürfnisse der Insel reagieren zu können.


Verbessertes Angebot

  • Steigerung von über 50% in der angebotenen Taktung
  • Es erfolgt eine Steigerung der Streckenkilometer von 10,9 auf 16,5 Mio. Kilometer pro Jahr, die einen Anstieg von 51% im Vergleich zur aktuellen Situation darstellt.
  • Es erfolgt eine Steigerung der Taktung von 360.000 a 550.000 pro Jahr, die einen Anstieg von 53% im Vergleich zur aktuellen Situation darstellt.


Erweiterung der Fahrpläne und stabile Fahrpläne

  • Das ganze Jahr über werden die gleichen Fahrpläne gelten (im Sommer mit Ergänzungen), und die Fahrzeiten werden am Anfang und am Ende des Tages ausgedehnt, um den Bedürfnissen der Arbeitnehmer gerecht zu werden.
  • Mehr direkte Routen, um im Hinblick auf das private Fahrzeug wettbewerbsfähig zu sein, was eine Zeitersparnis bedeutet. So sparen wir beispielsweise 15 Minuten auf der Fahrt von Cala Bona und Cala Millor nach Manacor sowie auf der Strecke von Campos und Llucmajor nach Palma.


Verbesserte Verbindungen

Garantierte Umstiege durch die Schaffung von Umsteigehaltestellen. Die wichtigsten Stellen werden Palma, Inca, Manacor, Santa Ponça, Alcúdia, Portocristo und Campos sein.


Neue Verbindungen: 3 Beispiele.

  • Neue Verbindung von Sa Pobla und Muro mit den Touristengebieten in der Bucht von Alcúdia (Playa de Alcúdia, Playa de Muro und Can Picafort) mit durchschnittlich einem Bus pro Stunde, von April bis Oktober. Diese sind für Einwohner gedacht, die ihren Sommer in den Touristengebieten verbringen oder dort arbeiten.
  • Neue Verbindung zwischen Manacor, Felanitx und Campos, die es bisher nicht oder nur mit nur geringem Angebot gab. Es wird eine Verbindung mit stündlicher Taktung geben.
  • Es entsteht eine direkte Verbindung zwischen den touristischen Gebieten von Santa Ponça und Peguera in Richtung der Serra de Tramuntana (Estellencs, Banyalbufar, Esporles und Valldemossa).


Die ausreichende Kapazität der Busse ist gewährleistet

  • Generell werden Fahrzeuge mit größerer Kapazität (15 und 18 m) auf den Linien mit größerer Nachfrage eingesetzt. Heute ist der größte Teil der Flotte 12-13 m lang.
  • Erneuerung der Flotte durch Einführung von weniger umweltverschmutzenden Bussen:
  • 100% der Flotte werden neue Busse sein, und 99% fahren mit umweltfreundlichen Treibstoffen.

Verbesserte Barrierefreiheit

  • Die Einbeziehung eines wesentlichen Teils der Flotte mit niedrigem Einstieg (Stadtbusse oder Low Entry) wird den Zugang für Personen mit eingeschränkter Mobilität erleichtern. In der Tat werden 65% der Flotte über einen niedrigen Einstieg verfügen.
  • Durch die verbesserte Kennzeichnung in den Bussen, sowohl der optischen (Bildschirme) als auch der akustischen (Beschallungsanlage), werden Personen mit Seh- oder Hörbehinderungen wissen können, welche Haltestelle als nächstes kommt sowie andere relevante Informationen über den Dienst zu erhalten.


Neues Tarifsystem

  • Das neue Busverkehrsnetz erhält auch ein neues Tarifsystem. Um mit dem neuen TIB-Bus fahren zu können, werden verschiedene Fahrkarten mit neuen Zahlungsmöglichkeiten angeboten, die das Fahren erleichtern und außerdem für kürzere Wartezeiten beim Einsteigen in den Bus sorgen. Man kann also mit der gewohnten Intermodal-Karte fahren, die jedoch in eine Geldkarte umgewandelt wurde. Man kann im Bus mit der Bankkarte bezahlen oder die Fahrkarte zuvor online kaufen.
  • Mit der Intermodal-Karte profitiert der Benutzer von einem Punktesystem, mit dem innerhalb eines Kalendermonats der Preis pro Fahrt immer günstiger wird. Das heißt, je häufiger man fährt, desto mehr spart man.
  • Die Entwertung der Fahrkarte beim Ein- und Aussteigen in bzw. aus dem Bus, ohne am Fahrer vorbei zu müssen, spart Zeit beim Einladen der Fahrgäste und verhilft somit zu einer kürzeren Fahrzeit.